Страница:L. N. Tolstoy. All in 90 volumes. Volume 74.pdf/47

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а жизнь на средства бедного отца, надсмотрщика в таможне, его крайне тяготила.

Резко отрицательно относясь к существующему строю, Ландер отказывался подписывать документы и протоколы, уничтожил паспорт, на вопрос о вероисповедании отвечал полным отрицанием церкви. Об этом он писал Толстому.

43—44. В. Г. Черткову от 13 февраля (два письма).


45. Гефкеру (Häfker).

1903 г. Февраля 15/28. Я. П.

Ich habe Ihren Brief erhalten und glaube, dass Sie volkommen recht haben.

Die Geschichte meines Briefes ist die folgende: Ein gewisser Herr Morrisson schrieb mir, er habe gehört, dass meine Schriften auf die Prinzessin Luise von Einfluss waren, und fragte mich, wie ich ihre Handlung ansah. Unter anderen Briefen diktierte ich meiner Tochter, weil ich mich zu schwach und verstimmt fühlte, um selber zu schreiben, auch den an Herrn Morrisson und hatte dabei die Absicht ihn von neuem durchzusehen. Leider wurde aber der Brief am anderen Tage schon abgeschickt. Da ich selber mit dem Inhalt des Briefes wegen seiner Härte und unchristlichen Gesinnung unzufrieden war, und obgleich ich nicht voraussetzen konnte, dass er veröffentlicht sein könnte, schrieb ich an Herrn Morrisson folgendes: «Ich bin betrübt, diesen. Brief, in dem ich meiner Meinung über die Handlungsweise der Prinzessin Ausdruck gab, geschrieben zu haben. Ich habe nicht das moralische Recht, dies zu tun, und als ein Mensch der nach Christi Vorbild zu leben versucht, hätte ich es nicht tun sollen». Ausserdem schrieb ich an demselben Tage an meinen Freund W[ladimir] T[schertkoff] in England und bat ihn, im Falle, dass mein Brief an Morrisson veröffentlicht sein würde, mein Bedauern über dessen Inhalt in den englischen Zeitungen zu veröffentlichen.

Ich danke für Ihren Brief und sage noch einmal, dass ich als Mensch, der nach Christi Gesetzen zu leben strebt, mich nicht im Rechte fühle, einen Stein auf die unglückliche Frau zu werfen und die unchristlichen Briefes sehr bedauere. Ich überlasse Ihnen, über diesen meinen Brief nach Ihrem Gutachten zu verfügen.

Leo Tolstoi.

28 Februar 1903.

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